Neue Kraft für Ihre Leber
Mariendistel baut die Leber wieder auf
Die meisten von uns essen in der kalten Jahreszeit üppiger, fetter. Sie trinken mehr Alkohol und nehmen auf Grund von gesundheitlichen Störungen sehr häufig mehr Medikamente ein. Das alles ist eine große Belastung für unsere Leber, die als Chemie-Labor und Entgiftungszentrale bemüht ist, alle Schadstoffe und Gifte rasch wieder aus dem Körper zu entfernen oder zu neutralisieren. Es ist daher speziell in diesen Wochen wichtig, der Leber zu helfen, neue Kraft zu geben, damit sie weiter optimal für uns arbeiten kann. Damit die gesunde Leber gesund bleibt.
Und das sind die Möglichkeiten, die man für ein Leber-Aufbauprogramm nutzen kann:
- Die Inhaltstoffe der Mariendistel schützen die Leberzellen und beschleunigen ihre Regeneration. Das macht in erster Linie der Wirkstoff Silibinin. Er aktiviert die Reparatur von Leberzellen und verhindert, daß geschädigte Leberzellen im Gewebe irreparabel werden. Mit der Stärkung der Leber verbessert die Mariendistel auch die gesamte Verdauung. Man trinkt Mariendisteltee ( Apotheke) aus dem Mariendistelsamen. Es gibt aber auch Mariendistel-Präparate in der Apotheke.
- Neue Kraft kann man der Leber auch geben, wenn man ihr die Bitterstoffe aus dem Heilkraut Salbei zuführt. Trinken Sie eine Woche lang jeden Tag eine Tasse Salbeitee.
- Gut für die Leber ist auch der Bitterstoff Intybin aus dem Chicoree. Daher sollte man dieses Gemüse oft in den Speiseplan einbauen.
- Die Artischocke ist eine besonders wichtige und wertvolle Pflanze für unsere Leber. Sie übt einen Schutzeffekt auf die Leberzellen aus. Die Bitterstoffe Cynarin und Cynaridin sowie andere Flavonoide fangen zellschädigende Stoffe ab, die sogenannten freien Radikalen, verstärken aber auch den Gallenfluß, indem sie die Leberzellen zur vermehrten Produktion von Gallensäure anregen. Sie können aber auch lädierte Leberzellen wieder regenerieren. Entdeckt hat die Wirkstoffe in der Artischocke der bulgarische Wissenschaftler Prof.Dr. Maros im Jahr 1968.
Artischocke stärkt die Leber
Man kann Kuren für die Leber mit Artischockensaft durchführen, aber auch mit Artischocken-Präparaten - meist in Form von Kapseln - , die allerdings aus Artischockenblättern gewonnen werden,die noch mehr von diesen Wirkstoffen enthalten. Prof.Dr. Fintelmann hat schon vor Jahren mit der Artischocke große Erfolge zur Stärkung der Leber nachgewiesen. Es macht aber durchaus zur Vorbeugung Sinn, regelmäßig Gerichte mit Artischocken in den Speiseplan einzubauen, um der Leber etwas Gutes zu tun. Beim Artischockensaft nimmt man im Rahmen einer Leber-Kur einige Zeit 3 Mal täglich 2 Eßlöffel Frischpflanzensaft aus dem Reformhaus in etwas Wasser verrührt.
- Auch Ingwer-Tee aktiviert die Leber.Man trinkt eine Tasse vor oder nach einer Mahlzeit.
- Auch Pfefferminze-Tee hilft, die Leber zu unterstützen. Die Wirkstoffe der Pfefferminze wirken entspannend auf die Muskuklatur rund um die Leber. Dadurch erweitern sich die Gallengänge. Die Gallenflüssigkeit kann besser abfließen.
Leinöl entgiftet die Leber
- Entgiftend und daher ideal zur Unterstützung der Leber ist das Leinöl mit seinem hohen Anteil an Omega 3 -Fettsäuren. Und diese Omega 3-Fettsäuren wirken nicht nur entzündungshemmend, sondern auch entgiftend. Es tut daher der Leber gut, wenn Salat mit Leinöl genießt oder wenn man Pellkartoffel ohne Schale mit Quark und Leinöl konsumiert. Man kann aber auch eine Kur mit Leinöl pur durchführen. In diesem Fall nimmt man einige Zeit vor jeder Hauptmahlzeit 2 Teelöffel Leinöl ein. Man muß dazu allerdings sagen, es ist überaus gewöhnungsbedürftig, das kräftige Leinöl pur einzunehmen.
- Auch Lecithin - gewonnen aus der Sojabohne - stärkt die Leber un d unterstützt sie bei ihrer Entgiftungs-Arbeit. Man besorgt sich aus dem Reformhaus Lecithin-Granulat und verrührt jeden Tag zum Frühstück 2 Eßlöffel voll in einen Becher Natur-Joghurt.
Im Rahmen so einer unterstützenden Kur für die Leber muß man natürlich belastendes fettes und schweres Essen sowie zuviele Kohlenhydrate meiden. Und man muß auch wissen: Alkohol stört die Leber der Arbeit. Durch einen hohen Alkoholkonsum am Vorabend ist die Leber gezwungen, besonders aktiv zu werden, um den Alkohl so rasch wie möglich abzubauen. Dabei entstehen hochgiftige Stoffe. Dasselbe gilt für manche Schmerz-Medikamente.
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