Naturhelfer gegen die Angst
Kombimittel ohne Nebenwirkungen
Nicht nur im Beruf erleben wir täglich Stresssituationen: Bei manchen gibt es private Belastungen und andere haben starke finanzielle Probleme. Kein Wunder, dass es da bei immer mehr Menschen zu einer seelischen Überforderung kommt. Doch es gibt Hilfe: Man kann sich gegen all diese Belastungen mit natürlichen Rezepten stark machen – und dabei spielen drei Heilkräuter eine wichtige Rolle. Nach einer jüngsten Krankenstatistik der Europäischen Union leiden fast 20 Prozent der Berufstätigen unter Stressfolgen, unter depressiven Zuständen und unter immer wieder kehrenden Angstgefühlen. Die Tendenz ist steigend. Es wäre gefährlich, in so einer Situation – noch dazu ohne einen Arzt zu konsultieren – zu starken Beruhigungstabletten oder irgendwelchen dubiosen Medikamenten zu greifen. Viele dieser Tabletten machen abhängig und belasten Magen, Nieren und Leber. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat eine Naturarznei zugelassen, weil sie sich sehr gut als „Tages-Sedativum“ eignet. Das heißt, sie kann tagsüber beruhigen, Ängste abbauen und seelische Belastungen lindern, ohne die Leistungsfähigkeit in irgendeiner Weise zu beeinträchtigen. Es handelt sich um eine Kombination aus drei bekannten Heilpflanzen, die im Rahmen einer so genannten Seda-Plantina-N-Therapie angewendet werden. Diese Natur-Therapie baut auf die Kräfte der Passionsblume, der Baldrian-Wurzel und der Melisse auf. Jedes dieser Heilkräuter bringt für die starke Kombination spezielle Wirkungen mit.
Passionsblume gegen Angstzustände
Die Passionsblume wird heute im südlichen Mitteleuropa angebaut. Verwendet werden nur die Blätter, die Blüten und die Früchte. Geerntet wird die Passionsblume ab Mai. Ihre Inhaltsstoffe sind Alkaloide der Harman-Reihe, Sterine, Flavone und zahlreiche Nebenwirkstoffe. Das Wunderbare: Bei der Passionsblume gibt es keine Nebenwirkungen. Sie löst Ängste und beruhigt. Die Extrakte der Passionsblume werden daher in erster Linie zur Behandlung von Angstzuständen und von nervösen Unruhezuständen eingesetzt. Darüber hinaus wirkt sie mobilitätshemmend. Das heißt: Sie verhindert unwillkürliche Muskelbewegungen, die vom vegetativen Nervensysstem gesteuert werden. Und Sie bekämpft und verhindert Krämpfe.
Baldrian senkt nervöse Hyperaktivität
Die Baldrian-Wurzel ist weltweit bekannt. Sie wird im März, im April vor der Blüte oder dann im September oder Oktober ausgegraben. Die frische Wurzel mit ihrem starken Geruch wird zerkleinert und nochmals nachgetrocknet. Bei den Inhaltsstoffen handelt es sich um mehrere Valepotriate und Isovaleriensäuren. Neben diesen Hauptwirkstoffen gibt es noch ätherische Öle, Pflanzensäuren, Valtrate und Ester. Die Wirkung der Baldrian-Wurzel ist auf die Gesamtheit ihrer Inhaltsstoffe zurückzuführen. Auf Grund seiner Zusammensetzung senkt Baldrian die zentralnervöse Hyperaktivität. Baldrian wirkt einerseits beruhigend, andererseits fördert er aber auch die Konzentration und Leistungsfähigkeit.
Melisse gegen Melancholie
Die dritte Heilpflanze ist Melisse, eines der ältesten Kräuter der Naturmedizin. Sie wird im Mai, Juni und Juli knapp vor der Blüte geerntet. Verwendet werden nur die Blätter. Die Inhaltsstoffe der Melisse sind ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe. In der Volksmedizin hat man die Melisse schon immer bei Nervosität und Melancholie eingesetzt. Im Rahmen der neuen Seda-PlantinaN-Therapie wirkt die Melisse beruhigend, hilft bei nervösen Magen-DarmBeschwerden, die bei Stress sehr oft entstehen. Sie bekämpft aber auch nervös bedingte Einschlafstörungen. Diese drei Heilpflanzen helfen nun in höchster Konzentration gezielt, seelische Belastungen, Ängste und depressive Gefühle abzubauen. Da die Wirkstoffe so hoch konzentiert sind, braucht man von der Kombination täglich nur 1 bis 3 Tabletten zu nehmen. Die Hauptaufgabe hat dabei die Passionsblume. Eine Tablette enthält daher 110 Milligramm Passions-Extrakt. Prof. Dr. Dr. Hildebert Wagner, Direktor des Institutes für Pharmazeutische Biologie der Universität München, sieht die Bedeutung dieser neuen Therapie in der Bekämpfung von Stressfolgen und als Beruhigung vor Prüfungen und anderen Belastungen. Statistiken beweisen, dass auch Jugendliche schon sehr von Ängsten und Überforderung belastet sind. Die Therapie mit Extrakten aus der Passionsblume, Baldrian-Wurzel und Melissenblättern (Apotheke) hilft mit, belastete Menschen davon abzuhalten, schwere chemische Geschütze aufzufahren, um wieder ihre innere Ruhe zu finden.
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