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Kampf der Kopflaus

© Lucky Dragon - Fotolia.com
Sie sind einfach nicht auszurotten, und im Augenblick sind sie sogar auf dem Vormarsch. Vor allem in Kindergärten und Schulen. So können Sie die lästigen Biester los werden.

Wenn es an behaarten Körperstellen juckt, dann sind das sehr oft Läuse. Vor allem Kinder und Jugendliche bringen die bösartigen Blutsauger immer häufiger aus Kindergärten, Schulen oder aus Sportvereinen mit nach Hause. Der Befall durch Läuse ist kein soziales Problem, er zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten.

Wir unterschieden drei Läusearten:

1. Die Kleiderlaus
Die spielt keine grosse Rolle mehr, da sie von den heutigen Waschmitteln meistens ausgeschaltet wird. Sie ist heute fast ausgestorben.

2. Die Filzlaus
Die ist schon häufiger, ist vor allem in den Schamhaaren anzutreffen. Sie verbreitet sich durch Geschlechtsverkehr.

3. Die Kopflaus.
Sie ist am häufigsten und wird immer mehr zu einer Plage. Bei einem Befall ist die Kopfhaut betroffen

Da Läuse nicht hüpfen können wie die Flöhe, wandern sie von Haar zu Haar. Übertragen werden sie meistens durch engen Körperkontakt. Gefördert wird die Übertragung, wenn sich mehrere Personen Bürsten, Kämme, Decken, Kissen oder Handtücher teilen. Deswegen hat es nichts mit übertriebenem Ekel zu tun, wenn Sie diese Gegenstände nicht mit anderen Menschen teilen wollen - es ist ein sehr wichtige Vorsichtsmassnahme.

Wenn Sie nähern Kontakt zu einer von Läusen befallenen Person hatten, dann sollten Sie sich vorsichtshalber auf Läuse untersuchen lassen. Freuen Sie sich nicht zu früh, wenn dabei nichts festgestellt wurde: Läuse brauchen eine gewisse Zeit, um sich zu verbreiten - und erst dann reagiert das Immunsystem: Die befallenen Hautstellen beginnen zu jucken.

Man kann Läuse mit Medikamenten sehr wirkungsvoll bekämpfen. Dabei werden vor allem die Wirkstoffe Permethrin, Allethrin und Pyrethrin eingesetzt. Die Mittel sind als Shampoo oder Gel im Handel. Sie müssen das Mittel ungefähr eine Stunde einwirken lassen. Da die Läuseeier sehr widerstandsfähig sind, muss die Behandlung nach etwa zehn Tagen wiederholt werden. Auch der Einsatz von speziellen Kämmen (sie haben sehr eng stehende Zähne) zum Abkämmen von toten Läusen und Eiern ist sinnvoll. Darüber hinaus gibt es natürlich noch sehr wirksame gesunde Hausmittel:

  • Verwenden Sie Shampoos, Gele und Lotionen die Pflanzenöle wie Kokos oder Soja enthalten.
  • Kochen Sie Handtücher und Kopfkissen gut aus.
  • Nehmen Sie einen halben Liter Milch, zwei Flaschen Bier, drei Eier, zwei Esslöffel Essig und den Saft von zwei Zitronen. Alles gut zusammenmischen und auf den Kopf verteilen. Die Mischung eine halbe Stunde einwirken lassen und danach gut ausspülen.
  • Stecken Sie die Kuscheltiere Ihrer von Läusen befallenen Kinder für 48 Stunden in das Tiefkühlfach.
  • Einreiben der Kopfhaut mit einer Schwefel-Eucerin-Lösung (Apotheke).
  • Reinigen Sie Kämme und Bürsten einmal die Woche mit Essigwasser.

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