Gesunde Wellness: Die Tipps
Wellness kommt aus den 60er/70er Jahren und summiert die Begriffe Well-being, Fitness und Happiness zu einem Begriff des glücklichen Wohlfühlens. Das ist ein Lebensstil-Konzept mit den Hauptsäulen Spass, Wohlbefinden und einer gute körperliche Verfassung. Also im Prinzip eine gute Sache. Aber inzwischen gibt es Mineralwasser, Möbel, Sportgeräte, Müsli bis hin zum Auto die mit dem Werbebegriff "Wellness" verkauft werden. Vergessen Sie das.
Was Sie über Wellness wissen müssen - und worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich auf einen "Wellness-Urlaub" einlassen.
1. Medical Wellness
Ist die Umsetzung eines Lebensstils, der präventive Alternativen zum herkömmlichen Gesundheitssystem entwickelt hat. Das bedeutet, dass Ihnen ein Programm geboten wird, das immer folgende Hauptangebote haben muss:
- Umstellung auf eine gesunde, Ihrem Alter und ihrem Zustand entsprechende Ernährung. Also ganz einfach: Weniger tierisches Fett, weniger Zucker, weniger ungesunde Kohlenhydrate (ausgemahlenes weisses Mehl z. B.).
- Dafür mehr Obst, Gemüse und Ballaststoffe. Fette - die wir ja brauchen - sollten aus pflanzlichen Ölen stammen.
- Gesund und schonend zubereitete Lebensmittel. Das bedeutet fast völligen Verzicht auf Braten, Backen und Panieren. Hinwendung zu Grillen, kochen und im Wasserdampf garen.
- Zur schonenden Zubereitung gehört auch das schonende Würzen. Verzicht auf Salz, wo es nur geht. Es sollte so viel wie möglich mit Kräutern gewürzt werden.
- Eine gründliche Untersuchung und Besprechung mit dem Arzt, der für Sie die Wellness-Therapie bestimmen wird.
- Informieren Sie sich über Größe und Angebote der "Wellness- oder Spa-Abteilung".
- Nur Sauna und Swimmingpool sind zu wenig.
- Ayurvedische Behandlungen sind wichtig.
- Gehören sportliche Aktivitäten wie Nordic walking, Radfahren oder ein vom Trainer begleitetes Fitness-Programm zum Angebot?
2. Massagen
- Masseure und Physiotherapeuten müssen Fachleute sein. Denn gerade bei Massagen mit heissen Steinen oder Ölen können schnell Verbrennungen auftreten.
- Bei guten Wellness-Angeboten können Sie zwischen Masseur und Masseurin wählen.
- Eine gute Massage hat folgenden Verlauf: Sanfter Beginn, starker Hauptteil, sanfter Ausklang.
- Der Massageraum muss angenehm warm, sauber und aufgeräumt sein. Nicht jeder will musikalische Berieselung durch Sphärenklänge - äussern Sie sich deutlich.
- Gerade bei Massagen kann es immer wieder zu gesundheitlichen Schädigungen kommen. Es sollte also ein Berufshaftpflichtversicherung vorhanden sein.
- Es muss ein Vorgespräch mit dem Therapeuten geben. Da wird abgeklärt wie die Behandlung verlaufen soll und was Sie sich von der Massage erwarten.
- Auf dem Behandlungstisch müssen immer frische Tücher liegen.
- Der Raum muss abgeschirmt sein, es dürfen keine Geräusche von draussen oder von den benachbarten Behandlungsräumen zu hören sein.
- Es muss sichergestellt sein, dass Sie nach der Massage noch etwa zehn Minuten ruhen können, entweder auf der Liege oder in einem Ruheraum.
- Nach der Massage auf keinen Fall sofort aufstehen und sich schnell bewegen - das kann zu Kreislaufproblemen führen.
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