Gesunde Kräuter helfen Knochen und Gelenken
Knochen und Gelenke - schon der Gedanke daran schmerzt viele Menschen. Aber auch dafür hält der Kräutergarten der Natur Hilfe bereit. Lesen Sie, wie Sie sich damit helfen können - ohne Nebenwirkungen. Aus allen diesen Pflanzen wurde Naturprodukte entwickelt, die in Apotheke oder Reformhaus erhältlich sind.
Arnika:
Äußerliche Umschläge mit Tinkturen aus den strahlend gelben Arnika-Blüten helfen bei Blutergüssen, Verstauchungen, Prellungen, Quetschungen oder rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden. Das wird in erster Linie auf den entzündungshemmenden Inhaltsstoff Helenalin zurückgeführt.
Die Blätter dieser Pflanze zeichnen sich auch durch ihr entzündungshemmendes Potenzial aus, das heutzutage bei Rheuma und Arthritis genutzt wird. Brennnesselblätter sorgen dafür, dass der Körper weniger der Stoffe ausschüttet, die Entzündungen anheizen.
Cayennepfeffer:
Dieses scharfe Gewürz macht man sich in der Medizin zum Beispiel bei chronischen Gelenkschmerzen oder Juckreiz zu Nutze, denn deer Wirkstoff Capsaicin reagiert auch mit den Hitzerezeptoren auf der Haut. Reibt man schmerzende Gelenke mit einer capsaicinhaltigen Creme ein, brennt es anfangs auf der Haut, und die Durchblutung dieses Bereichs wird angekurbelt. Wenn das Brennen nachlässt, breitet sich eine wohltuende Wärme aus, die verspannte Muskeln lockert und steife Gelenke beweglicher macht. Capsaicin sorgt dafür, dass die Nerven erst Schmerzbotenstoffe freisetzen, aber diese Substanzen später nicht mehr nachproduzieren können. Wenn der Vorrat der Botenstoffe erschöpft ist, werden die Schmerzen im Gelenk weniger intensiv wahrgenommen. Zusätzlich regt die verstärkte Durchblutung auch die Nährstoffzufuhr in diesen Bereich an, was die Schmerzlinderung noch unterstützt. Präparate mit Capsaicin gibt es in Form von Cremes, Salben oder Pflastern in der Apotheke.
Rosmarin:
Äußerlich reizt Rosmarin die Haut und kurbelt so die Durchblutung an. Das bringt ebenfalls den Kreislauf in Schwung und lindert die Beschwerden bei Gelenkrheuma. Für ein Vollbad setzt man 50 Gramm getrocknete Rosmarinblätter ein.
Teufelskralle:
Auch in Europa hat sich die Teufelskralle einen Namen als pflanzliches Arzneimittel gemacht. Verschiedene offizielle Gesundheitskommissionen bescheinigen ihr eine Wirkung gegen Schmerz und Entzündung bei degenerativen Gelenkbeschwerden wie Arthrose. Zu diesem Zweck sind auch zahlreiche Fertigpräparate mit Extrakten aus der Wurzel in der Apotheke erhältlich.
Wacholder:
Den kennen wir als Gewürz im Sauerkraut und als Basis für die Ginherstellung. Aber auch äußerlich angewendet, entfaltet der Wacholder arzneiliche Wirkungen: Meist kommen die ätherischen Öle dabei als Badezusatz gegen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises zum Einsatz. Denn sie fördern die Durchblutung und führen so zu einer wohltuenden Erwärmung des Gewebes. Ihre Apotheke hält eine Reihe von fertigen Badezusätzen mit Wacholder für Sie bereit.
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