Darm: Gefahr durch Antibiotika
- Die Keime, die mit Antibiotika bekämpft werden sollen, werden resistent, die Medikamente verlieren ihre Wirkung (siehe Malaria).
- Eine hemmungslose Anwendung von Antibiotika (selbst bei harmlosen Erkältungen oder Entzündungen) schwächt oder vernichtet unsere Darmflora. Und das kann wirklich üble Folgen haben.
"Der Tod sitzt im Darm", das hat schon Paracelsus, der berühmteste Arzt des Mittelalters, erkannt. Also müssen wir den Darm hegen und pflegen. Da gibt es zwei Dinge, die überaus wichtig sind:
- Die Reinigung des Darms
- Die Erhaltung oder der Wiederaufbau einer intakten Darmflora
Zum Punkt 1 lässt sich sagen:
Am Besten wird der Darm durch eine Fastenkur und eine totale Entleerung durch Abführmittel gereinigt. Sie sollten auch auf schwer verdauliche Nahrungsmittel verzichten und auf eine konsequent basische Ernährung (Gemüse, Salate, Obst) übergehen. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei das Sauerkraut, das Sie roh essen sollten.
Um Krustenbildung und das Festsetzen von Schlacken im Darm zu verhindern sollten Sie sehr viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Das können Sie unterstützen durch medizinische Produkte der natürlichen Darmsanierung - vorwiegend Kräutermischungen. Diese lösen das verhärtete und abgelagerte Material Stück für Stück ab. Diese quellen dann durch die Darmflüssigkeit wieder auf, werden weich und können so natürlich ausgeschieden werden. Dabei spielen zum Beispiel Produkte mit Flohsamen eine grosse Rolle.
Zu Punkt 2 lässt sich sagen:
In einer amerikanischen Studie wurde festgestellt, dass nach einer Antibiotika-Behandlung viele wichtige Bakterienstämme im Darm sich selbst nach einem halben Jahr immer noch nicht erholt hatten. Das bedeutet: Eine Behandlung mit Antibiotika beschädigt das Gesundheitssystems des Darms langfristig. Das wiederum hat eine dauerhaft negative Auswirkung auf Ihre Gesundheit. Sicher ist, dass Abweichungen in der Zusammensetzung der Darmflora bewirken, dass der v betroffene Mensch leichter erkrankt, da der Darm eine wichtige Rolle bei der Steuerung des menschlichen Immunsystems und bei der Bekämpfung von Krankheitserregern einnimmt.
Besonders wichtig sind im Darm Bifidobakterien. Diese werden vor allem durch Insulin (eine unverdauliche Zuckerart) unterstützt. Insulin ist in vielen Gemüsen wie Zwiebel, Knoblauch oder Chicorée enthalten. Doch dieses Mengen sind so gering, dass es durch Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden muss. Sehr gut sind auch alle Nahrungsmittel, die Milchsäurebakterien enthalten (Joghurt, Kefir, Dickmilch, Magerkäse, Quark, Sauerkraut).
Da wir uns leider nicht ausreichend basisch ernähren, die Darmflora durch zuviel Fett, Zucker und Weissmehl belastet ist, sie darüber hinaus durch Antibiotika gefährdet ist, müssen wir sie unterstützen. Dazu werden in der Apotheke viele gute Mittel und Kuren angeboten.
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