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Chili-Wirkstoff gegen Bluthochdrock

© Olga Struk - Fotolia.com
Scharf ist gesund! Der im Chili enthaltene Wirkstoff Capsaicin gibt nicht nur die beissende Schärfe - er hat auch eine positive Wirkung auf die Blutgefässe. Auf die hat er nämlich eine entspannende Wirkung, so dass der Blutdruck sinkt.

Chinesische Forscher wiesen im Tierversuch nach, dass die kontinuierliche Einnahme von Capsaicin zu einer verstärkten Ausschüttung von Stickstoffmonoxid führt. Dieser Botenstoff leitet die Entspannung der Blutgefässe ein.

Es ist schon seit längerem bekannt, dass Menschen mit einem hohen Chiliverbrauch (Mittel- und Südamerika, Südostasien) wesentlich weniger Bluthochdruckprobleme haben, als Bevölkerungsgruppe in anderen Teilen der Welt. In Regionen Chinas zum Beispiel, in denen die Bevölkerung ihre Speisen traditionell stark mit Chili würzt, neigen nur etwa 10 bis14 Prozent zu Bluthochdruck im Vergleich zu 20 Prozent in Bevölkerungsgruppen mit geringerem Chilikonsum.

Nun ist es in Mitteleuropa nicht jedermanns Sache, sich Gaumen und Zunge mit der extremen Chilischärfe zu verbrennen. Aber - es gibt auch milde Chilisorten, die einen Wirkstoff enthalten, der dem Capsaicin ähnlich ist. Der - im Essen genossen - hat die gleiche Wirkung wie die feurigen Chili-Sorten.

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